Pizza al Padellino mit Saubohnen, Porchetta und Pecorino

Manche Kombinationen funktionieren einfach perfekt miteinander. Saubohnen, Porchetta und Pecorino gehören für mich genau in diese Kategorie.

Die leichte Bitterkeit der frischen Saubohnen, die würzige Aromatik der Porchetta und die salzige Intensität des Pecorino ergeben zusammen eine Kombination, die in vielen Regionen Mittelitaliens seit Generationen geschätzt wird.

Für diese Gourmet-Variante der Pizza al Padellino habe ich genau diese Aromen auf einer luftigen, doppelt fermentierten Teigbasis kombiniert. Das Ergebnis ist eine Pizza mit knusprigem Boden, weicher Krume und einer aussergewöhnlichen geschmacklichen Tiefe.

Zielparameter

Backstil: Pizza al Padellino

Vorteig: Biga

Zusätzliche Fermentation: Li.Co.Li

Backform: Ø 22 cm, Höhe 4 cm

Teiggewicht: 280 g pro Padellino

Besonderheit: Saubohnencreme, Porchetta und Pecorino di Fossa

Die Idee hinter dieser Pizza

Die Grundlage bildet eine klassische Pizza al Padellino mit einer langen Fermentation durch Biga und Li.Co.Li.

Der Belag orientiert sich an einer der bekanntesten Frühlingskombinationen Italiens.

Während die Saubohnen für Frische und Cremigkeit sorgen, bringt die Porchetta würzige Röstaromen mit. Der Pecorino di Fossa ergänzt das Ganze mit seiner charakteristischen Intensität und sorgt für zusätzliche Tiefe.

Zusammen entsteht eine Pizza, die gleichzeitig rustikal und elegant wirkt.

Die Rezeptur

Biga

Zutaten

1000 g Mehl

444 g Wasser

10 g frische Hefe

Herstellung

Alle Zutaten 3–4 Minuten auf niedriger Stufe vermischen.

Die Biga soll grob und unregelmäßig bleiben und nicht vollständig ausgeknetet werden.

Die Endtemperatur sollte etwa 19–20 °C betragen.

Anschließend in einen leicht geölten Behälter geben und bei etwa 16 °C für 14–16 Stunden reifen lassen.

Hauptteig

Zutaten

gesamte Biga

1000 g Mehrkornmehl

1086 g Wasser

50 g hochwertiges Olivenöl extra vergine

44 g Salz

5 g Malz

200 g Li.Co.Li

Knetprozess

Alle Zutaten mit Ausnahme von Salz und Öl in die Knetmaschine geben.

Zunächst langsam ankneten, bis sich ein stabiles Glutengerüst entwickelt.

Danach das Salz hinzufügen.

Das restliche Wasser schrittweise einarbeiten.

Zum Schluss das Olivenöl hinzufügen.

Die Endtemperatur des Teiges sollte idealerweise bei etwa 26 °C liegen.

Den fertigen Teig in einen leicht geölten Behälter geben und eine Stunde ruhen lassen.

Stückgare

Nach der Stockgare den Teig in Portionen zu je 280 g teilen.

Die Teiglinge rund schleifen und in Gärboxen reifen lassen, bis sich ihr Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Anschließend die Teiglinge in leicht geölte Padellino-Formen legen.

Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bestreichen und weitere 90 Minuten reifen lassen.

Die Saubohnencreme


Zutaten

200 g frische Saubohnen

50 g geröstete Mandeln

50 g Pecorino di Fossa

Olivenöl nach Bedarf

Zubereitung

Die Saubohnen kurz blanchieren.

Anschließend in Eiswasser abschrecken und von ihrer äußeren Haut befreien.

Die Bohnen zusammen mit den Mandeln und dem Pecorino fein pürieren.

Je nach gewünschter Konsistenz etwas Olivenöl hinzufügen.

Die Creme sollte weich, aromatisch und streichfähig sein.

Die Porchetta

Für die Porchetta eignet sich klassisch gewürzter Schweinebauch mit:

Salbei

Rosmarin

Thymian

Fenchelsamen

Knoblauch

Salz und Pfeffer

Bei etwa 160 °C langsam garen, bis eine Kerntemperatur von rund 65 °C erreicht wird.

Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Die Kirschtomaten

250 g gelbe und rote Kirschtomaten halbieren.

Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen.

Bei 230 °C etwa 7 Minuten rösten.

Dadurch konzentriert sich ihr Aroma und die natürliche Süße wird verstärkt.

Backen der Padellino

Vorbacken

Die Padellino bei maximaler Ofentemperatur etwa 5 Minuten vorbacken.

Anschließend auskühlen lassen.

Wer mehrere Pizzen vorbereitet, kann die vorgebackenen Böden nun lagern und später fertig backen.

Fertigbacken

Die Pizza bei 250 °C für etwa 4 Minuten fertig backen.

Die Oberfläche sollte goldbraun und knusprig sein.

Das Finale

Nach dem Backen die Padellino in Stücke schneiden.

Großzügig mit der Saubohnencreme bestreichen.

Die Porchetta darauf verteilen.

Mit gerösteten Kirschtomaten belegen.

Zum Abschluss frische Späne von Pecorino di Fossa darüber hobeln.

Einige Tropfen hochwertiges Olivenöl runden das Ganze ab.

Warum diese Kombination funktioniert

Die Saubohnencreme bringt Frische und Cremigkeit.

Die Porchetta liefert Würze, Fett und Röstaromen.

Der Pecorino sorgt für Salzigkeit und aromatische Tiefe.

Die gerösteten Tomaten ergänzen die Pizza mit feiner Süße und leichter Säure.

Jede einzelne Komponente übernimmt eine eigene Aufgabe, ohne die anderen zu überdecken.

Erste Eindrücke

Bereits nach dem ersten Bissen zeigt sich die besondere Harmonie dieser Zutaten.

Die luftige Krume der Padellino bildet die ideale Grundlage für die cremige Saubohnenbasis und die würzige Porchetta.

Besonders gelungen ist das Zusammenspiel aus Frische, Würze und Röstaromen, das diese Pizza deutlich von klassischen Belagkombinationen unterscheidet.

Fazit

Diese Pizza al Padellino gehört zu den Rezepturen, die eindrucksvoll zeigen, wie vielseitig Pizza sein kann.

Die Kombination aus Biga, Li.Co.Li und hochwertigen Zutaten sorgt für eine außergewöhnliche Balance zwischen Struktur, Aroma und Geschmack.

Wer gerne mit traditionellen italienischen Zutaten experimentiert und neue Geschmackskombinationen entdecken möchte, sollte diese Variante unbedingt ausprobieren.

Backstil: Pizza al Padellino

Vorteig: Biga und Li.Co.Li

Teiggewicht: 280 g

Backform: Ø 22 cm

Besonderheit: Saubohnencreme, Porchetta, Pecorino di Fossa und geröstete Kirschtomaten

Meta-Description

Pizza al Padellino mit Saubohnencreme, Porchetta und Pecorino di Fossa. Gourmet-Pizza nach italienischem Vorbild mit Biga, Li.Co.Li und außergewöhnlicher Aromatik.

Schreibe einen Kommentar