Aglio, Olio e Peperoncino – das würzige Topping für deine Pizza
Aglio, olio e peperoncino – Knoblauch, Olivenöl und Peperoncino – ist eine der einfachsten und zugleich aromatischsten Kombinationen der italienischen Küche. Ursprünglich vor allem in Mittel- und Süditalien zu Hause, steht sie für eine unkomplizierte Küche, bei der wenige gute Zutaten den Geschmack bestimmen. Als Pizza-Topping lässt sich diese Kombination besonders vielseitig einsetzen. Das aromatisierte Öl bringt Knoblauch, fruchtige Schärfe und feine Würze auf die Pizza, ohne andere Zutaten zu überdecken. Es passt hervorragend zu klassischen Pizzen wie Margherita oder Marinara, aber auch zu Pizza mit Salami, Prosciutto, Gemüse, Pilzen oder Burrata. Das Besondere: Das Öl kann vor oder nach dem Backen eingesetzt werden. Vor dem Backen sorgt es für aromatische Röstaromen, nach dem Backen bringt es frische Knoblauch- und Chiliaromen auf die fertige Pizza.  

Aglio, Olio e Peperoncino – unser Pizza-Topping

Zutaten für ca. 2–3 dl:

250 ml hochwertiges Olivenöl 5–6 Knoblauchzehen 2–4 frische Peperoncini alternativ 1–2 TL Chiliflocken 1 TL getrockneter Oregano ½ TL grobkörniges Salz optional: etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden oder fein hacken. Peperoncini ebenfalls fein schneiden. Je nach gewünschter Schärfe können die Kerne entfernt werden. Das Olivenöl in einem kleinen Topf oder einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Temperatur erwärmen. Knoblauch und Peperoncino dazugeben und langsam im Öl ziehen lassen. Der Knoblauch soll sein Aroma an das Öl abgeben und höchstens leicht goldgelb werden. Oregano und Salz dazugeben und alles kurz miteinander vermengen. Das Öl vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. In ein sauberes Glas oder eine kleine Flasche abfüllen und verschliessen.

So kannst du es auf der Pizza einsetzen

  Dieses Aglio-Olio-Peperoncino-Öl ist ein echtes Allround-Topping.  

Vor dem Backen:

Ein paar Tropfen oder dünne Fäden über die belegte Pizza geben. Besonders gut funktioniert das bei Marinara, Gemüse, Pilzen oder kräftigen Fleischbelägen.  

Nach dem Backen:

Das Öl direkt auf die heisse Pizza träufeln. Dadurch bleiben die frischen Knoblauch- und Chiliaromen besonders präsent. Ideal für Margherita, Burrata, Prosciutto oder eine Pizza mit Fior di Latte.  

Als Finish:

Ein paar Tropfen direkt vor dem Servieren – zusammen mit frischen Kräutern, Parmesan, Burrata oder etwas Rucola.  

Der mille bolle - Tipp

  Weniger ist mehr. Das Öl soll die Pizza unterstützen und nicht überdecken. Gerade bei hochwertigen Zutaten reichen oft wenige Tropfen. Für eine besonders intensive Variante kann das Öl über mehrere Stunden ziehen. Wer es milder mag, reduziert einfach die Menge des Peperoncino oder verwendet nur Chiliflocken.  

Fazit

Aglio, olio e peperoncino ist eines dieser einfachen Grundrezepte, die man in der Küche immer wieder gebrauchen kann. Ein gutes Olivenöl, aromatischer Knoblauch und die richtige Portion Schärfe reichen aus, um einer Pizza einen völlig neuen Charakter zu geben. Unser Tipp: Eine kleine Flasche davon gehört eigentlich in jede Pizza-Küche. Ob vor dem Backen, als Finish direkt aus dem Ofen oder einfach zum Nachwürzen am Tisch – dieses würzige Öl macht aus einer guten Pizza schnell eine richtig gute Pizza.

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