Es gibt unzählige Rezepte für Pizza. Diskussionen über Hydration, lange Teigführungen, Vorteige, Sauerteig oder die ideale Backtemperatur gehören heute fast schon zum Alltag jedes ambitionierten Hobby-Pizzaiolo.
Doch bei all diesen Faktoren bleibt eine Zutat ganz entscheidend: das Mehl.
Gemeinsam mit Homebaker.ch habe ich deshalb verschiedene Mehle aus dem Sortiment nicht einfach anhand von Datenblättern oder Herstellerangaben betrachtet, sondern dort getestet, wo es für mich wirklich zählt: in der Praxis.
Denn ein Mehl kann auf dem Papier hervorragende Eigenschaften besitzen. Entscheidend ist aber, wie es sich im Teig tatsächlich verhält. Wie viel Wasser kann es aufnehmen? Wie entwickelt sich das Klebergerüst? Wie stabil bleibt der Teig während einer langen Fermentation? Wie lässt er sich verarbeiten? Und vor allem: Was kommt am Ende aus dem Ofen?
Genau diesen Fragen bin ich in mittlerweile vier unterschiedlichen Praxistests nachgegangen.
Dabei habe ich bewusst nicht immer dieselbe Rezeptur verwendet. Denn unterschiedliche Pizzastile und Teigführungen stellen auch unterschiedliche Anforderungen an ein Mehl.
Von der Pizza in Teglia mit 80 % Hydration über ein extremes Pan de Cristal mit 100 % Hydration bis hin zur Pizza Contemporanea mit 78 % Hydration und einer Sauerteig-Focaccia in Teglia war alles dabei.